28.06.2011

Verwaltungsfachangestellte im Rathaus Panketal

c/o Rainer Sturm/pixelio.de

Hey, Ihr Leute,

 

ihr seid euch noch nicht sicher, was ihr werden wollt? Dann erzähle ich euch jetzt, was ich in einer Woche mitgenommen habe, als ich mein 1. Praktikum als Verwaltungsfachangestellte im Rathaus von Panketal gemacht habe. Ach so, ich habe mich ja noch nicht vorgestellt: Ich bin Cecile, bin 14 Jahre alt und gehe auf die Montessorischule Niederbarnim in Wandlitz. Meine Praktikumszeit ist aufregend gewesen. Trotzdem war die Arbeitsatmosphäre ganz entspannt.

Mein schönster Tag im Praxis-Betrieb

Und ich durfte mir gleich in der Nähe etwas zu Essen kaufen. Ich lief zu „nahkauf“ und besorgte mir eine Tütensuppe. Um 8.00 Uhr begann mein schönster Praktikumstag, der Donnerstag, an dem ich am meisten zu tun hatte. Man roch in der Zeit den frischen Kaffee der Kollegen. Die Infotheke sah wie immer aus. Es stand ein PC mit einer angeschlossenen Tastatur umher, aber es stand nicht nur ein PC da, sondern auch zwei Telefone. Es gab auch viele Stapel Papier, einen großen Schreibtisch und einen Schreibtischstuhl. Auf dem Schreibtisch lagen Schreibmaterialien wie Stifte, Kleber und Schere.

Als es 9.00 Uhr war, öffnete die Informationsfrau die Tür, damit die Menschen, die schon vor der Tür standen, zu ihren Terminen kommen oder Gelbe Säcke abholen konnten. Manche Leute wussten, in welchen Raum sie zu ihren Terminen gehen müssen, manche musste ich einweisen. Leider muss ich sagen, dass einige Menschen, die zu uns an die Informationstheke kamen, entweder einen unangenehmen Körpergeruch hatten oder sehr unhöflich waren. Das betraf besonders die Rentner. Aber soviel Kontakt hat man mit ihnen ja nicht.

Als später eine Frau aus einem Büro mit einer Menge großer Briefe herunter kam, sollten wir eine Maschine anschalten, die die Mahnungen eintüten sollte. Dabei kamen aber noch Leute und wollten dies und das, das heißt, wir mussten zwei Sachen gleichzeitig machen. Ich musste nämlich Briefe zählen, aussortieren, einpacken und dabei noch Kunden betreuen. Diese Tätigkeiten habe ich vollbracht von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Ab 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr gab es die Mittagspause. Das Essen schmeckte sehr lecker.

Nach dem Essen erledigten wir noch die Sachen, die zu erledigen waren, wie z.B. Kunden hereinlassen, die, obwohl das Rathaus schon geschlossen war, noch Termine hatten. Dieses Vorgehen lief für mich bis 14.00 Uhr und dann hatte ich Schluss.

Berufe im Praxis-Betrieb

In der einen Woche, in der ich mein Praktikum durchgeführt habe, ist mir der Beruf der Verwaltungsfachangestellten in mein Bewusstsein gekommen. Die Fähigkeiten, die man als Verwaltungsfachangestellte braucht, sind z.B. die Handgelenk-Finger-Geschwindigkeit, die man zum schnellen Tippen auf der PC-Tastatur braucht. Oder das Textverständnis, für das viele Briefe lesen und schreiben. Das schriftliche Ausdrucksvermögen ist ebenfalls sehr wichtig. Für das viele Briefeverfassen an Menschen. Die Merkfähigkeit, die die Verwaltungsfachangestellte haben müssen, ist auch einer der wichtigsten Fähigkeiten die man besitzen muss, um sich z.B. wichtige Termine merken zu können. Für diesen Beruf benötigt man auf alle Fälle Deutsch, weil man viel am PC schreibt. Auch Mathematik wäre nicht schlecht, denn mit dem Excel-Programm arbeitet man auch, zum Beispiel um Rechnungen zu erstellen. Gute Kenntnisse in dem Fach „Politische Bildung“ sind auch nötig, denn man ist ja auch mit Kunden in Kontakt und man will ja auch etwas von der Welt wissen, auch wenn man kein Politiker ist.

Das war mein Erlebnisbericht und ich hoffe ihr seid ein bisschen hungrig auf diesen Beruf geworden. Dann wünsche ich euch ein schönes Schnuppern, so wie ich es eine Woche lang gemacht habe.

Cecile aus der Montessorischule Niederbarnim

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