28.06.2011

Tierpfleger im Tierheim Ladeburg

Hallo ihr Alle!

Wie habt ihr euch denn auf diese Seite verirrt? Ich könnte euch ja etwas über mein Praktikum als Tierpfleger erzählen . . .

Ach übrigens,  ich bin Anouk,  komme von der Montessorischule und habe drei Wochen lang diesen Beruf erkundet. Nebenbei war ich auch einen Tag im Betrieb der M+R Filtermedien. Den Erlebnisbericht habe ich jedoch über meine Erfahrungen im Tierheim Ladeburg geschrieben. Es erschien mir einfach spannender.

Mein Tag im Praxisbetrieb

Als Tierpfleger im Kleintierhaus habe ich um 8.00 Uhr morgens mit Besorgungen und Organisationen begonnen. Danach beginne ich mit der Reinigung des Hasenstalls. Das alte Heu und Streu kehre ich zusammen. Leider erleichtert der dadurch aufwirbelnde Staub, den man einatmet, die Arbeit nicht. Nun wird gespachtelt, gründlich durchgefegt und gewischt. Nach dem Trocknen des Bodens streue ich neu ein und gebe frisches Wasser, Futter und Heu dazu. Da die Hasen danach beruhigt werden müssen, stehen intensive Streicheleinheiten an, die die Hasen auch sichtlich genießen. Beruhigung ist dabei also gewiss.

Die Vogelhäuser bedürfen mehr Aufwendung. Zuerst muss ich das alte Streu entfernen, dann die Fliesen abspachteln. Danach noch einmal sauber durchfegen und wischen. Darauf hin gebe ich frisches Futter und Wasser. Auch Vogelknabberstangen werden an die Gitterwände gehangen und frischer Badesand für die Vögel wird in die Voliere gegeben. Da manche Vögel sehr zahm sind, lassen diese sich auch ab und zu sehr gern über das samtene Gefieder streicheln.

Nach der Mittagspause werden die kleineren Tiergehege gereinigt. Dabei geht es um Terrarien und Käfige. Die zwei 11-jährigen männlichen Chinchillas heißen Seppel und Franz und leben getrennt in ihren Terrarien. Daher brauchen sie intensivere Pflege und Fürsorge. Die beiden Rattendamen sind vor kurzem dazugestoßen und noch sehr jung. Da es sich zu zweit im Käfig besser leben lässt, bedürfen diese weniger Aufmerksamkeit. Die beiden Hamsterterrarien müssen nur einmal in der Woche sauber gemacht werden, da deren Einwohner nicht so viel Schmutz verursachen. Noch sind die Goldhamster scheu, aber mit der Zeit gewöhnen sie sich an den Menschen, der für sie zuständig ist. Wenn diese Gehege fertig gereinigt sind, wird im Kleintierhaus gefegt und gewischt. Zuvor werden die Fenster gesäubert. Das ist jedoch nur montags und donnerstags der Fall. Diese ganzen Reinigungsarbeiten passieren im Zeitraum nach der Mittagspause. Die letzte halbe Stunde ist zum Aufräumen des Vorbereitungsraums und der Abstellkammer eingeplant.

14.30 Uhr ist für mich Dienstschluss.

Da ich mich jeden Tag von den Tieren verabschiede, sind sie mir auch an’s Herz gewachsen.

Und es viel mir später schwer zu gehen.

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