28.06.2011

Tiermedizinische Fachangestellte

Halli hallo!!! Ich bin Lauri, 16 Jahre alt und in der 9. Klasse der Montessori Schule Niederbarnim in Bernau. Ich war bei Gabriele Höhne in der Tierarztpraxis und habe mir den Beruf der Tiermedizinischen Fachangestellten angeschaut. Danach war ich bei Daniel M. und habe in den Beruf des Tischlers hineingeschnuppert.

Und jetzt berichte ich euch über mein Praktikum beim Tierarzt.

Mein Tag im Praxis-Betrieb

Mein Arbeitstag begann, außer Montag, um 8.50 Uhr.

Als ich in der Praxis ankam, haben wir alles vorbereitet: Spritzen und Kanülen einsortieren, Wasser zum Abwischen des Untersuchungstisches bereitstellen, Tisch abwischen und alles was noch erledigt werden musste. Dann begann die Sprechstunde. Währenddessen hatte ich die Aufgaben die Tiere festzuhalten und zu beruhigen, Spritzen und Kanülen zu reichen, Impfpässe auszufüllen u.s.w.

Zwischendurch standen einige Operationen an. Oft waren es Sterilisationen von Katzen. Das macht man damit sie nicht unkontrolliert Junge bekommen. Meist durfte ich nur zuschauen. Aber einmal durfte ich bei einer OP assistieren. Dabei muss alles steril sein das heißt man muss sich gründlich die Hände waschen und danach desinfizieren. Erst dann kann es losgehen. Das Blut zu sehen hat mich gar nicht gestört.

An drei Tagen haben wir Hausbesuche gemacht, auf Pferdehöfen. Das fand ich richtig super. Ich fand es total schön mit den Pferden zu arbeiten, weil jedes ganz individuell ist.

Die Pausen waren sehr unterschiedlich. Aber Feierabend hatte ich immer gegen 20.00 Uhr. Für alle die diesen Beruf vielleicht einmal ausüben wollen, sollte ein geringes Ekelempfinden haben, gut und ruhig mit Tieren umgehen können und keine Tierhaarallergie haben.

Unerwarteter Besuch

An einem Tag ist etwas Lustiges passiert….

Es war ein ganz normaler Tag, das Wartezimmer war voller großen Hunde und wir hatten eine ganze Menge zu tun.

Als ich den nächsten „Patienten“ herein rufen wollte, fragte mich ein Tierbesitzer, ob der Igel unter dem Stuhl dort, zur Praxis gehöre. Ich war etwas verwundert und antwortete schließlich mit „Nein“. Laut den Leuten im Wartezimmer soll er von ganz allein in die Praxis gelaufen sein und sich dann unter einen Stuhl gelegt haben.

Das alles kam uns verdächtig vor. Also nahmen wir ihn mit ins Sprechzimmer und untersuchten ihn. Dabei stellte sich heraus, dass er eine Lungenentzündung hatte.

Noch am selben Tag durfte ich ihn mit nach Hause nehmen und ihn pflegen. Wir haben ihn Erwin getauft.

Ihr denkt jetzt bestimmt: “die hat ja ne Macke!“ und „das denkt die sich ja nur aus“. Aber das ist wirklich passiert!

Aber ich bin ehrlich. Wenn MIR jemand diese Geschichte erzählt hätte, würde ich sie wahrscheinlich auch nicht glauben.

So, und jetzt noch ein paar Infos zum Beruf:


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